Salz-Karamell






  • 200 gr. Zucker – in einer Pfanne bei schwacher bis mittlerer Hitze schmelzen (gelegentlich umrühren – aufpassen, dass es nicht zu dunkel und damit bitter wird).
  • 100 gr. Butter in kleinen Stücken einrühren.
  • Fleur de Sel (Salzblume, unbedingt – salzt „weicher“) in Prisen zugeben (nach Geschmack … ich: ca. 7 Prisen, teils mit 3 Fingern gegriffen). Nebenbei =
  • 175 gr. Sahne erhitzen (nicht kochen) und die dann in das Karamell einrühren, alles nochmal unter rühren.

Achtung: evtl. auch erst jetzt (kurz vor Fertigstellung) mit Fleur de Sel fertig abschmecken.  (Vorsicht – Karamell ist heiß)


Umfüllen in Gläser/Gefäße.

Rezept ergibt eine kleine Menge (ca. 300 ml.?). Dieses Salz-Karamell ist ca. 4 Wochen im Kühlschrank haltbar. Lecker auf Brot, Brötchen, Croissants … und auch: ein schönes Mitbringsel („Geschenk aus der Küche“).

Apfelkekse á la Freundin Regina und deren Neffen Jens


 

 

Für ca. 2 Bleche …

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  • 2 Äpfel schälen, klein würfeln, mit
  • Saft von 1 Zitrone und
  • 2 EL Rohrzucker
  • evtl. etwas Likör (Apfel … ) oder Rum
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    übergießen, bestreuen, vermengen, ziehen lassen.
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  • 100 gr. Butter (zimmerwarm) mit
  • 60 gr. Zucker
  • 1 Pckg. Vanillezucker schaumig rühren.
  • 200 gr. Mehl und
  • 1/2 Pckg. Backpulver (entspricht 7,5 gr.)
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    … unterrühren. Gibt ’nen festen Teig. Apfelwürfel samt gezogenem Saft unterrühren.
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    Backbleche mit Backpapier auslegen, Keksteig mit einem Löffel „draufklecksen“; bei 200° Umluft ca. 10 Minuten backen (beobachten – je nach Dicke des Teiges vielleicht etwas länger).
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    Auskühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben.

Weihnachtskekse – Butter/Joghurt


 

 

Für ca. 30 Stück  …

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  • 125 gr. Butter
  • 60 gr. Naturjoghurt
  • 1 Pckg. Vanillezucker
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    schaumig rühren, dann nach und nach
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  • 250 gr. Mehl
  • 70 gr. Puderzucker unterrühren.
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    Auf bemehlter Fläche ca. 5 cm dick ausrollen, ausstecken (klar: in jeden 2. Keks ein Loch in der Mitte stechen); auf ein Backblech (mit Backpapier ausgelegt) bei 150° Umluft ca. 15 Minuten backen (beobachten – je nach Dicke des Teiges vielleicht etwas länger).Auskühlen lassen, zusammenkleben: unteren Teil mit Marmelade bestreichen, oberen Teil aufsetzen.
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    Mit Puderzucker bestäuben.

Blaubeermuffin


 

 

Blaubeermuffin – mit weißer Schokolade und: Streuseln …

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Für 12 Muffins =

  • 100 gr. weiche Butter
  • 175 gr. Zucker
  • 3 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz = alles gut miteinander verrühren, schaumig rühren – dann:
  • 2 Eier zufügen, verrühren. Nach und nach
  • 250 gr. Mehl und
  • 125 ml. Buttermilch zugeben. Gut verrühren.
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  • 250 gr. frische Blaubeeren  und
  • 100 gr. weiße Kuvertüre oder Schokolade unterheben, verrühren.
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    Muffinblech mit Papierförmchen bestücken, Masse da hinein verteilen.
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Streusel =

  • 50 gr. weiche Butter
  • 25 gr. brauner Zucker
  • 25 gr. weißer Zucker
  • 75 gr. Mehl
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    mischen, verkneten – auf die Muffins geben.
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Muffins bei 190° Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene = 25 Minuten backen.

 

 

Gemüse-/Würzpaste …


 

 

 

 

Gemüse für Brühe (oder aber als Küchenwürze) konservieren … Suppengemüse klein-schneiden, hobeln oder raspeln, je 100gr. Gemüsemischung = 10 gr. Salz zugeben, mischen, in Twistoff-Gläser füllen, kühl/dunkel lagern. Das so konservierte Gemüse sei monatelang haltbar (hat bei mir auch schon gut 1 Jahr gehalten).

 

Gemüsemischung

  • Sellerie
  • Karotten
  • Petersilienwurzel
  • Lauchstangen
  • Knoblauch
  • Kräuter (nach Geschmack, was der Garten so hergibt)

 

Alles kleinhacken/musen, Salz untermischen – fertig.

 

Küchenwürze: in Saucen/Eintopf etc. einrühren … Unter Sahne heben, die dann über Fisch geben … Paste immer vorsichtig verwenden – ist konzentriertes Gemüse/Salz!

Kalte grüne Saucen mit italienischen Wurzeln


 

 

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Reichen zu: Fleisch, Fisch, Geflügel (alles jeweils auch aus dem Schmortopf) oder auch Spargel … oder Antipasti … oder Pasta …
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Salsa al dragoncello – Estragonsauce (Toskana)

  • 1 Brötchen, frisch, davon das Innere
  • 1 Handvoll Estragonblätter
  • Knoblauchzehen (gepresst) nach Geschmack (ca. 3 bis 4)
  • Salz (vorsichtig zufügen – abschmecken!)
  • 1 bis 2 EL Zitronensaft
  • ca. 200 ml. Olivenöl

Alles miteinander in einen Mixbecher geben, mit einem „Zauberstab-Mixer“ vermengen, je nach gewünschter Konsistenz = mehr oder weniger Öl zugeben bzw. nachgeben.

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Piccanta fredda oder Bagnetto verde – Pikante grüne Sauce (Piemont)

  • 1 Brötchen, frisch, davon das Innere
  • 1 kleine Zwiebel
  • Knoblauchzehen (gepresst) nach Geschmack (ca. 2)
  • 2 Handvoll Petersilienblätter (Blätter – ohne Stengel)
  • 2 Eigelb von hartgekochten Eiern
  • ca. 200 ml. Olivenöl
  • Salz (vorfsichtig zufügen – abschmecken!)
  • Pfeffer – frisch aus der Mühle, Menge nach Geschmack

Alles miteinander in einen Mixbecher geben, mit einem „Zauberstab-Mixer“ vermengen, je nach gewünschter Konsistenz = mehr oder weniger Öl zugeben bzw. nachgeben.

Rumtopf …


 

(Bild: Erster Schritt / Ansatz Rumtopf)

 

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Menge für einen kleinen Topf (ca. 2,5 Ltr. Inhalt)
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Rumtopf – … kenne ich aus meiner Kindheit von meinen Eltern. Zu „Geschichte Rumtopf“ (Tradition, seit wann … ) habe ich nichts finden können, auf das ich mich berufen könnte (aber was von „Kolonialzeit“, Halbtbar machen von Früchten gelesen).

Der Rumtopf wird etwa im Juni gestartet – wenn die Erdbeeren reif sind – dann nach und nach mit weiteren Früchten befüllt und ruht dann bis zum 1. Advent (hab’s irgendwo so gelesen). Damit ist der Rumtopf was besonderes, mit dem dann die Vorweihnachtszeit eingeläutet wird.
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Grundsätzliches
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  • Die Früchte sollten reif, makellos und trocken sein (auf einem Küchentuch abtropfen lassen, wenn sie gewaschen werden müssen).
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  • Start mit 500 gr. Erdbeeren, die mit 500 gr. Zucker vermischen, 1 Stunde ruhen/ziehen lassen. In einen Steingut-/Rumtopf umfüllen, mit 0,7 Ltr. Rum übergießen, vorsichtig umrühren. Die Früchte sollten immer mit 2 bis 3 cm Rum bedeckt sein. Schwimmen sie oben: einen kleinen Unterteller auf die Früchte gleiten lassen (s. Bild oben), so dass sie unten bleiben müssen.
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  • Rum: empfohlen = mindestens 54igen zu nehmen (ich weiche hier ab, ich nehme nur 50%igen).
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  • Topf mit Deckel verschließen, kühl stellen (bei mir: Kühlschrank).
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  • Alle 10 Tage umrühren. Sind die Früchte nicht mehr 2 bis 3 cm mit Rum bedeckt: Rum nachfüllen.
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  • Nach und nach weitere Früchte zugeben, und das im Verhältnis: 500 gr. geputzter Früchte + 250 gr. Zucker + soviel Rum, dass die Früchte wie erwähnt immer 2 bis 3 cm bedeckt sind/bleiben.
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  • Auch fein dazu: Zimtrinde, Sternanis und Vanilleschote.
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  • Sind die letzten Früchte im Topf, muss der Topf mindestens 4 Wochen ruhen. Danach = nochmal 250 ml. Rum zugeben, umrühren. „Traditionell“ = stehenlassen bis zum 1. Advent.

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Mögliche Fehler
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  • Sind kleine Bläschen sichtbar – gärt der Rumtopf. Abhilfe: 100 ml. reinen Alkohol zugeben (100 ml. für einen 3-Liter-Topf, bei größerem Topf = mehr).
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  • Schwimmt Schaum auf dem Rumtopf oder man stellt Gär-Geruch fest … ist der Rumtopf rettungslos verdorben.
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Rum & Ich

Ich weiche von der Vorgabe 54%igen nehmen zu sollen ab. Ich verwende 50%igen weißen Rum („Clément Blanc Agricole Rhum„), und das hat bisher gut funktioniert. Für mich ist ein Rumtopf was elegantes, ich setze auf feinen weißen Rum, der für mich aus frischem Zuckerrohr gewonnen werden muss, und ich gebe dafür gerne mehr Geld aus. Mein Rumtopf ist am 1. Advent nicht ganz so dunkel, hat aber auch eine schöne rote Färbung. Und wie sagten Freunde, die wir mal zum Rumtopfanstich eingeladen haben? Man kann ihn genießen, ohne zu büßen (kein dicker Kopf).
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Rumtopf läßt sich gut mit Familie und Freunden genießen, ist aber auch ein nettes „Geschenk aus der eigenen Küche“.
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Rumtopf-Fahrplan
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JUNI
Erdbeeren
Stachelbeeren
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JULI
Kirschen, Sauerkirschen, entsteint
Evtl. Himbeeren
Aprikosen – die evtl. auch erst im August und: blanchiert, gehäutet, entsteint
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AUGUST
Aprikosen (s.o.)
Pfirsiche – blanchiert, gehäutet, entsteint
Nektarinen
Pflaumen – entsteint
Evtl. Weintrauben
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SEPTEMBER/OKTOBER
Birnen – geschält, entkernt
Evtl. Weintrauben
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Wir mögen es klassisch, verzichten auf Mangos, Kiwis, Ananas …
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Rumtopf ab Advent … zu Eis, Pudding, Crepes, mit Sekt aufgegossen, oder auch als kleine Beilage zu Wild-/Gänsegerichten (Früchte in dem Fall = abgetropft) …

 

 

Mürbteig á la Wally


 

Mürbteig süß

  • 440 gr. Mehl mit
  • 2 TL Backpulver mischen,
  • 200 gr. weiche Butter
  • 160 gr. Zucker
  • 1 Prise Salz und
  • 2 Eier
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Mürbteig herzhaft

  • 440 gr. Mehl mit
  • 2 TL Backpulver mischen,
  • 200 gr. weiche Butter
  • 2 TL Salz
  • 1 Prise Zucker und
  • 2 Eier

In eine Schüssel geben, mit Knethaken verrühren.

In Backform (gebuttert/bemehlt) drücken (immer mit mehlingen Händen arbeiten),
mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen, backen nach jeweiligem Rezept.

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Für 2 Personen = halbe Menge Teig


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Weiter z.B. für Quiche Lorraine für 4 Personen

  • 100 gr. Speck – gewürfelt in
  • etwas Butter anbraten
  • 1 Zwiebel – gewürfelt zufügen,
    glasig dünsten
  • 1 Stange Lauch – gewürfelt zufügen,
    andünsten, auskühlen lassen
  • 4 großen Eiern mit
  • 250 ml. Sahne verquirlen
  • etwas schwarzen Pfeffer
  • etwas Muskatnus

    mischen – Speck/Zwiebel/Lauch untermischen, auf den Teig geben,
    ür 35 Min. in den vorgeheizten Ofen (180°C, Ober-/Unterhitze) backen.

 

 

 

 

Apfelkuchen … schön fruchtig …


 

 

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Menge: für 26er „Spring-Kranzform“
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Vorbereitung.

  • 7 mittelgroße  Äpfel,.
    3 davon = würfeln, 4 davon = in nicht zu dicke Spalten schneiden,
    in Schüsseln geben und jeweils mit .
  • Saft einer Zitrone beträufeln (1 Hälfte auf die Würfel, die andere auf die Spalten),
    mit je Schüssel/Sorte =
  • ca. 1 EL Rohrzucker bestreuen (Zucker nach Geschmack und Süße der Äpfel)
  • etwas Zimt zugeben, alles vorsichtig mischen, etwas beiseite stellen,
    kurz ziehen lassen.
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    Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze (nicht Umluft) vorheizen,
    Backform mit Butter fetten, mit Mehl ausstäuben.
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  • 4 Eiweiß mit
  • 1 Prise Salz und
  • 1 guten Prise Nelke (gemahlen) steif schlagen, beiseite stellen
  • 150 gr. Zucker mit
  • 150 gr. flüssiger (nicht mehr heißer) Butter schaumig rühren,
  • 4 Eigelb und
  • 1 TL Backpulver unterrühren
  • Nach Geschmack etwas Vanielleschote (ich: Mark von 1/2 Schote)
  • 150 gr. Mehl (Typ 00 – „Pizzamehl“) dazugeben, verrühren. Den Eischnee gut unterheben, Apfelwürfel zugeben, in die Backform geben.
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Nun die Apfelspalten fächerförmig rundrum auf den Teig legen … Mit Zucker und Zimt bestreuen und dann ca. 40, gut 40 Minuten auf mittlerer Schiene backen (aufpassen, dass der Kuchen nicht zu dunkel wird, Holzstäbchenprobe)

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Ein sehr fruchtiger Apfelkuchen (zum Kaffee aber auch als Dessert – und: warum nicht mit ’nem Klecks Sahne ? … ). Ich nehme keine Boskop-Äpfel (mag ich nicht), sondern habe z.B. Kanzi und Breaburn gemischt (mehr Aroma, mehr Saft – in meinen Augen).

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PS: Pizzamehl z.B. von „Heimatsmühle“ (Link unter Haftungsausschluss)

 

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