Kellerkatze

 



kellerkatze

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Die Kellerkatze
Die schwarze Kellerkatze, so heißt es, sitzt im Keller immer auf dem besten Fass Wein …


Wein und Kellerkatzen

Die Kellerkatzen gab es tatsächlich: im Weinviertel (Österreich) beispielsweise waren sie stark verbreitet. Sie wurden als „Kohlendioxid-Wächter“ mit in den Keller genommen. Selbst wenn Katzennasen nicht so gut riechen, wie die der Hunde, so nehmen sie die während der Gärungsprozesse entstehenden, gefährlichen Gase eher wahr, als die Nasen der Menschen. Sträubte sich der Katze im Keller das Fell, begann sie zu fauchen, hieß das: Gefahr im Keller! Katzen haben sich schon immer gerne in den dunklen, gleichmäßig temperierten Weinkellern aufgehalten (wegen der Mäuse). Diese Zeiten sind allerdings durch neue Produktionshallen vorbei und so kommt die Bezeichnung „Katze“ bzw. „Kater“ heute eher in Lagen-/Riedern-, Weinbergs- und letztlich Weinnamen sowie Redewendungen vor.

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Castello di Magione (Umbrien) Vin Santo (Süßwein)

Weinlese per Hand, Anfang – Mitte September. Trauben werden in kleinen Kisten an agut durchlüftetem Ort zum Trocken belassen, weich gepresst, natürlich geklärt, in Carantelli- und Barriquefässern ausgbaut (2 bis 3 Jahre).

Farbe: Gold/Bernstein

Bukett/Geschmack: Trockenfrüchte (Rosinen) … Honig … Marmelade

Servieren bei: 14° – 16°

Für mich besonders lecker zu Blauschimmelkäse – oder mal anstelle eines süßen Desserts …

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